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2008-2014, Sandra Kaul

Baunscheidtieren



Beschreibung

Dieses Ab-und Ausleitungsverfahren wurde durch Carl Baunscheidt (1809-1972) entwickelt, es gilt als Akupunktur des Westens. Mittels eines Nadelapparats, des so genannten Lebensweckers wird die Haut an bestimmten Orten, z.B. den Headschen Zonen des Körpers angestochen. Durch Reizen dieser Reflexzonen erzielt man eine Aktivierung der inneren Organe. Es können alle schmerzhaften Stellen des Körpers, an denen Muskel oder Fettgewebe sitzt, mit dem Nadelapparat behandelt werden. Durch Einwirken des speziellen Baunscheidtöls, einem hautreizenden Öl, das man auf die angeritzte Haut reibt, entsteht eine Hautrötung, die in Form von kleinen Blasen zu sehen ist. Nach wenigen Stunden klingt diese Hautrötung ab, ohne Narben zu hinterlassen.
Baunscheidtieren ohne hautreizende Öl-Anwendung wirkt allgemein tonisierend und anregend. Diese Methode beruht auf der Theorie, dass dadurch Krankheitstoffe aus dem Körper ausgeleitet werden und es zu einer Art Umstimmung und Stimulierung des Abwehrsystems kommt. Der Körper kann sich gegen die Krankheitserreger besser zur Wehr setzen.

Wirkung

Lokale Hyperämie und reflektorische Durchblutungssteigerung über kutiviszeralen Reflexbogen

Steigerung des lymphatischen Abflusses

künstliche abakterielle Entzündung führt zu Steigerung der Abwehr- bzw. Reparaturmechanismen durch Aktivierung der Lymphozyten

entzündungshemmend

schmerzlindernd

energiezuführend



Indikationen

Schulter-Armsyndrom

Arthritis

Arthrose

Gicht

M. Bechterew

Hypotonie

Müdikeit

HWS-, BWS- und LWS-Syndrom

Neuralgien

Rheuma

Myalgien

durch Verspannung ausgelöste Migräne

Abwehrschwäche

Gastritis

Reizkolon

Obstipation

Funktionsstörungen des Dickdarms

Pankreasschwäche

chronische Harnwegsinfekte

u.a.




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